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Mit Heimrecht gegen Mannheim

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04.03.2018 | Ingolstadt, Eishockey

Matt Pellech mit vollem Körpereinsatz

Matt Pellech mit vollem Körpereinsatz

Der ERC Ingolstadt schließt die Hauptrunde 2017/18 als Tabellenvierter ab. Trotz einer 0:1-Niederlage gegen Köln haben die Panther damit das Heimrecht im Viertelfinale sicher. John Laliberte & Co. treffen ab 14. März auf die Adler Mannheim.

Erstes Drittel
Köln kam, angetrieben von der letzten Chance auf den sechsten Platz, mit Biss aus der Kabine. In den ersten fünf Minuten kamen die Haie darum auch zu den besseren Chancen. Etwa, als Alexandre Bolduc einen Hanowski-Querpass ungenützt ließ (4.).
In der anschließend ausgeglichenen Partie hatten die Haie in der 17. Minute ihre beste Chance des ersten Drittels: Ryan Jones lief auf Nico Krämmer in den Slot tropfen – der aber kam nicht an ERC-Goalie Jochen Reimer vorbei. Gleich drauf wurde Tim Stapleton auf die Reise geschickt, er wiederum vergab per Rückhand gegen Gustaf Wesslau. Der Haie-Torwart rettete seine Mannschaft in einem folgenden Unterzahlspiel mit mehreren guten Saves das 0:0. Härte war da bereits im Spiel.

Zweites Drittel
Im zweiten Abschnitt dominierten die Torhüter: Wesslau hielt seine Kölner vor allem in doppelter Überzahl der Panther zu Drittelbeginn im Spiel. Stapleton, Mike Collins & Co. fanden keinen Weg an ihm vorbei. Ebenso später Kael Mouillierat bei einem Alleingang (32.). In anderen Fällen verpasste Ingolstadt aus eigenen Stücken: Thomas Greilinger und David Elsner vergaben aus der Halbdistanz freistehend.
Nach der Spielhälfte war dann zunehmend ERC-Goalie Reimer gefordert. Erst half ihm Pascal Zerressen, der drüberschoss (36.) und bei Philip Gogullas Versuch die Latte (37.). Dann, zu anderen Saves, fischte er Alexander Sulzer Powerplay-Fernschuss per Spagat-Save spektakulär herunter (39.). „Beide Teams hatten heute sehr starke Torhüter“, befand ERC-Coach Doug Shedden.

Drittes Drittel
Nach der Schlusssirene feierten die Kölner zwei ihrer Spieler: Torwart Wesslau, der auch im dritten Drittel alle ERC-Versuche vereitelte, und Sebastian Uvira.
Die Haie erkundigten sich in den Schlussminuten fortwährend bei ihrem Pressesprecher neben der Spielerbank nach den aktuellen Ständen in den anderen Stadien. Tatsächlich schwächelten die vorne liegenden Teams aus Wolfsburg, Mannheim und Bremerhaven. „Es wurde interessant. Was jetzt nun?“, sagte Kölns Trainer Draisaitl. Den Torwart ziehen oder nicht? „Ich habe mich in einer Minute viermal umentschieden.“ Er zog dann doch den Goalie und 64 Sekunden vor Ende schoss Uvira Köln ins Viertelfinale.
Die Niederlage änderte für den ERC rein gar nichts. Die Panther schließen die Hauptrunde als guter Vierter ab und haben im Viertelfinale Heimrecht. Gegner ist Mannheim, das sich im Penaltyschießen in Augsburg noch den Zusatzpunkt und damit den fünften Rang holte. Die erste Partie findet am Mittwoch, 14. März, um 19.30 Uhr in der Saturn Arena statt. Der Ticketverkauf für die ERC-Heimspiele hat im Ladenverkauf bereits begonnen.
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